Wie entsteht eigentlich ein Orden?

Ein feierliches Ereignis, der neue Faschingsprinz ist gewählt oder ein Feuerwehrmann wird für seine tapferen Taten ausgezeichnet – all das sind Gelegenheiten, bei denen Orden und Auzeichnungen verliehen werden. Wie aber entsteht überhaupt solch eine Medaille oder Orden? Was steckt da alles an Vorarbeit, Ideen und notwendigen Arbeitsabläufen dahinter? Begleiten Sie uns auf eine kleine Reise von der Idee bis hin zum fertigen Produkt.

Als Beispiel haben wir hier eine Autoplakette für ein Borgward-Treffen in Hamburg.

Am Anfang steht natürlich die Anfrage des Kunden. Diese kann per Telefon oder per Mail erfolgen. Der Kontakt über einen unserer Vertriebsmitarbeiter klärt die ersten Fragen, wie Größe, Verwendungszweck, Ausführung, Material und vieles mehr.

Im Idealfall hat der Kunde schon feste Vorstellungen und kann uns einges an Basismaterial vorlegen. Das kann in Form von Fotos, Zeichnungen oder Skizzen erfolgen – natürlich können wir aber auch aus Vorgesprächen und Schlagwörtern etwas Kreatives zaubern. In diesem Fall gab es eine grobe Skizze und einiges an Bildmaterial, was die Umsetzung erheblich vereinfachte.

Gewünscht wurde eine ovale Plakette, die drei Fahrzeuge, den Hamburger Michel, die Elbphilharmonie, Text und 4 Auto-Logos enthalten sollte. Die dazu mitgelieferten Fotos liessen keine Fragen offen!

Zunächst wurden alle Bestandteile gezeichnet, um sie später auf der Plakette zu arrangieren.

Wichtig ist es hierbei, dass alle Zeichnungen auch später technisch umzusetzten sind. Gewisse Vorgaben, wie Konturstärke, Farbauswahl oder erhabene und vertiefte Stellen, müssen eingehalten werden, damit es später in der Produktion keine Missverständnisse gibt.

Nachdem alle Bestandteile vorbereitet sind, geht es nun an die Gestaltung der Plakette.

In dieser Phase werden schon die Farben definiert und ebenso die geprägten und vertieften Bereiche festgelegt.

Damit der Kunde sich auch vorstellen kann, wie sein Produkt später aussehen wird, erstellt die Grafikabteilung ein sogenanntes „Mock-up“, das eine metallische Oberfläche und Gravuren simuliert.

Nach der Freigabe durch den Kunden, geht die Werkszeichnung nun in die Arbeitsvorbereitung.

FORTSETZUNG FOLGT!

Veröffentlicht in WISSENSWERTES.

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